Akademie Achtsame Kommunikation
 


Es schreibt Christian Hinrichsen, Inhaber der Akademie Achtsame Kommunikation

Mein Tanz mit dem inneren Schweinehund

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Mein innerer Schweinehund-Tango

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Die Sonne stand tief am Himmel, als ich mich in meinem Arbeitszimmer niederließ, um endlich die bevorstehenden Termine zu veröffentlichen. Ein Hauch von Herbst lag bereits in der Luft, aber meine Gedanken waren alles andere als leicht und beschwingt. "Ich muss noch die Termine veröffentlichen", murmelte ich, während ich auf den Bildschirm starrte, auf dem die Liste der Veranstaltungen noch unvollständig war.

Immer dieses "M√ľssen"

Ein Gef√ľhl der Beklemmung breitete sich in mir aus. Warum eigentlich dieses "M√ľssen"? Wieso lastete dieser Druck auf meinen Schultern? Ich habe doch in der GFK gelernt, anders damit umzugehen. Wieso kann ich das alles wunderbar anderen beibringen und bekomme es selber nicht auf die Reihe!?
Worum geht es eigentlich?

"Wissen" ist nicht gleich "Können" - der Weg

Meine eigenen Worte von einem k√ľrzlich gehaltenen Schnubbinar "Der Tanz mit dem inneren Schweinehund" kamen mir in den Sinn.

Es ging nicht darum, was ich "m√ľssen" sollte, sondern um meine wahren Bed√ľrfnisse dahinter. Und es ging nicht darum, sofort zu funktionieren, sondern darum, mir die Zeit zu nehmen auch diesen Teil von mir liebevoll anzunehmen, zu h√∂ren und zu verstehen.

Einerseits

Ich schloss die Augen und versuchte, meinen Gef√ľhlen auf den Grund zu gehen. "Ich sp√ľre starken inneren Druck, den Wunsch nach Effizienz und Erfolg", sagte ich laut zu mir selbst. Und ich nahm mir Zeit diesen Druck wahrzunehmen. Ich sp√ľrte ihn zuerst auf der Brust, dann im Magen. Mir wurde leicht √ľbel. Ich hatte starke G√§hnimpulse, denen ich ausgiebig folgte. 10 Minuten sp√§ter hatten sich die Gef√ľhle in meinem K√∂rper verteilt und es war mehr Leichtigkeit in mir.

Andererseits

Ich widmete mich einem anderen Teil in mir: "Ich bin genervt und sehne mich nach Ruhe und Leichtigkeit." Auch hier nahm ich mir die Zeit zu sp√ľren. Das "Genervtsein" war wie ein Strudel in meinem Kopf. Dahinter fand sich eine Unruhe, die sich jetzt durch meinen K√∂rper ergo√ü. Meine Beine wurden unruhig. Wieder ungef√§hr 10 Minuten sp√§ter durchzog meinen ganzen K√∂rper eine wohlige W√§rme.

Beides zusammen ein Team

Effizienz und Erfolg auf der einen Seite, gleichzeitig Ruhe und Leichtigkeit auf der anderen Seite. Diese Worte wurden pl√∂tzlich zu einer emotionalen tiefgriefnenden Erkenntnis. Diese traf mich wie ein Lichtstrahl in meinem Gedankenlabyrinth UND in meinem Herzen. Pl√∂tzlich wurde mir bewusst, dass diese vermeintlich konkurrierenden Bed√ľrfnisse in mir schlummerten und darauf warteten, erkannt zu werden. Ich musste nicht einfach funktionieren; ich konnte bewusst entscheiden, was ich wirklich brauchte.

"Ich werde f√ľr 15 Uhr eine klare Vereinbarung mit mir selbst treffen, um mit Heidi spazieren zu gehen", beschloss ich fest. Diese Entscheidung gab mir einen klaren Fokus. Ich wusste, dass ich die n√§chsten Stunden effizient nutzen werde, um meine Arbeit voranzutreiben und dann die verdiente Auszeit mit meiner Lieben zu genie√üen.

Vom "M√ľssen" zum "Wollen"

Mit einem neuen Verst√§ndnis und einer tiefen Verbindung zu meinen eigenen Bed√ľrfnissen machte ich mich wieder an die Arbeit. Pl√∂tzlich war es nicht mehr nur eine Pflicht, die mich trieb. Es war eine bewusste Entscheidung, die aus meinem eigenen Sein entsprang - ein Weg, um meine Ziele zu erreichen und gleichzeitig f√ľr mich selbst zu sorgen.

Als ich sah, wie die Liste der Termine auf meinem Bildschirm langsam vollst√§ndig wurde, sp√ľrte ich eine tiefe Zufriedenheit in mir aufsteigen. Es war nicht l√§nger eine Frage des "M√ľssens", sondern eine Erkenntnis dar√ľber, was ich wirklich brauchte und wie ich meine Bed√ľrfnisse in Einklang bringen konnte.

Die Ernte

Und als ich sp√§ter an diesem Nachmittag mit Heidi durch die goldenen Herbstw√§lder spazierte, f√ľhlte ich mich vollkommen im Einklang mit mir selbst. Ich hatte die Kontrolle √ľber meine Entscheidungen zur√ľckgewonnen, ohne mich von den Zw√§ngen des "Sollens" oder "M√ľssens" √ľberw√§ltigen zu lassen.
Was hast Du f√ľr Erfahrunge mit "M√ľssen" und "Sollen"?

Wie siehst Du das?

Ich bin neugierig auf Deine Erfahrungen und wie Du damit umgehst. Magst Du mir schreiben?

Mit herzlichem Gruß,
Christian
vom Team Akademie Achtsame Kommunikation




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